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Jan 27 2017

Die Block, das Stift, der Tafel – (Trans*)identes Lernen in der Schule

So sieht ein glückliches Team nach erfolgreicher Verteidigung der Projektarbeit im Fachbereich Pädagogik der Uni Braunschweig aus.

„Schule ist kein geschlechtsneutraler Raum“

Ebendieser Umstand führt Probleme mit sich. Denn die Pluralität der geschlechtlichen und sexuellen Orientierung wird meist nicht zur Genüge in der Schule behandelt. Genau an diesem Punkt möchten wir mit unserem Projekttag ansetzen: Unser Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler (SuS) möglichst früh mit dem Thema der geschlechtlichen und sexuellen Diversität zu sensibilisieren.
Damit einher geht in dem Projekt insbesondere die Aufklärung über Trans*Menschen. Wir haben uns
dazu entschieden, im Rahmen dessen, uns sowohl mit der fünften als auch mit der siebten Klasse auseinanderzusetzen, da wir besonders früh anfangen wollen, das Thema Trans* zu thematisieren. Von der fünften bis zur siebten Klasse ist der Altersunterschied nicht zu groß, aber man kann durch die zwei
Unterrichtsentwürfe experimentieren, ob es altersunabhängige Differenzen zum Thema der Auffassung von Geschlechterrollen gibt. An die jeweiligen Altersstufen angepasst erarbeiten wir zunächst von der ersten bis zur vierten Stunde in den separierten Klassen den Umgang mit Transidentität. In der fünften und sechsten Stunde werden die Klassen dann zusammengeführt.

Zusammenarbeit mit Gender-BS

Dadurch, dass wir eng mit Daniela Thomä, Gründerin der Initiative Gender-BS zusammengearbeitet haben, wir uns mit ihr des Öfteren getroffen haben und sie uns für Rat und Tat beiseite stand, sind wir uns sicher, dass wir die Schülerinnen und Schüler bestmöglich für das Thema sensibilisieren können.
Hierdurch konnten wir gewährleisten, dass unser Projekt auch aus Sicht eines Trans*Menschen als für sinnvoll und nötig empfunden wird. Wir hätten es nicht authentisch gefunden, so ein Projekt nur anhand von Literatur auf die Beine zu stellen und uns waren besonders persönliche Erfahrungen von Trans*Menschen wichtig. Dadurch, dass Daniela Thomä als Trans*Mensch auch einen Schüler an einer Schule betreut, der sich mit dem eigenen Körper nicht identifizieren kann, konnte sie uns von den alltäglichen Problemen berichten.
Vorgelegt von:
Alena Jansen, Lisa Mundt,  Sebastian Pape  und Felizia Hirsch
Datum der Abgabe: 23.01.2017

Fragen zum Konzept und inhaltlichen Gestaltung

Ausführliche Unterlagen zum Projekt stellen wir gerne zur Verfügung

Fragen oder Wünsche ? Kein problem, einfach eine kurze Nachricht an uns schreiben

Fragen an Gender-BS
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Über den Autor

Daniela Thomä

Jahrgang 64, Studium Sozialpädagogik,
seit 2013 in Braunschweig, in einer glücklichen Beziehung, 2 Kinder
Gründerin von www.gender-bs.de

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