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Diskriminierungsfreier Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt, insbesondere Trans* und Inter*

Handlungsempfehlungen gegen Geschlechterdiskriminierung

Herausgeber: Antidiskriminierungsstelle des Bundes

„Diskriminierungsfreier Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt, insbesondere Trans* und Inter*“

„Trans*- und intergeschlechtliche Menschen haben nach Angaben der Kommission im gesamten Lebensverlauf mit besonders starken Benachteiligungen zu kämpfen. Das Recht auf Selbstbestimmung der Geschlechtsidentität und der Schutz vor Diskriminierung und Gewalt seien Grund- und Menschenrechte, betonten die Fachleute. Die Politik müsse daher den Rahmen dafür schaffen, dass die Rechte aller Menschen geachtet und geschützt sind.

Die Kommission rät zu einer besseren Förderung von Selbstorganisationen, Projekten und Initiativen sowie Fortbildungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen. Landesgleichstellungsgesetze und das Bundesgleichstellungsgesetz sollten explizit die Belange von trans*- und intergeschlechtlichen Menschen beachten…. “

[vollständig lesen unter: http://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Aktuelles/DE/2015/20151209_Kommission_Empfehlungen.html

Die Förderung von Selbsthilfe, das Sichtbar-machen von transgeschlechtlicher Lebensweise in seinen vielfältigen Formen ist nun auch bei der Antidiskriminierungsstelle angekommen. In Niedersachsen wurde schon länger eine breite Initiative „Akzeptanz für Vielfalf gegen Homo-, Trans*- und Inter*feindlichkeit“ schon seit längerem mit einer ganzen Menge Leben gefüllt. Über ein Jahr wurden Menschen aus den Gruppen, Selbsthilfeorganisationen im Land und Kampagnen näher beleuchtet und hinterfragt. Das Ergebnis wurde im Oktober in Hannover zusammengefasst. Dort wurde ein umfangbereicher Katalog vorgestellt, der mit Forderungen und Handslungsmöglichkeiten gefüllt war.

Ebenso stehen in Niedersachsen für 2016 für Projekte und Vorhabensförderung insgesamt 40.000 € bereit. Ein Großteil davon entfällt auf die Förderung von Beratungsprojekten; dennoch bleibt die Arbeit der regionalen Selbsthilfegruppen nicht unberücksichtigt und wird ebenso aus diesen Landesmitteln gefördert.

Neben diesen vom Land Niedersachsen ausgelobten Finanzmittel stehen der regionalen Selbsthilfegruppenarbeit noch die Möglichkeiten der Finanzierung über Krankenkassen offen. Damit dürfte ein Großteil der Arbeit weitestgehend finanzierbar sein.

Mit diesem Ausblick können viele Akteure in Niedersachsen optimistisch ins neue Jahr gehen..

Links: Neujahrsempfang von Gender-BS

 

 

 

 

 

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