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Jan 10 2015

LiN – schon gehört?

Foto15Nicht mehr „über­se­hen“ wer­den, ein­an­der begeg­nen, uns ein­mi­schen, Interessen ver­tre­ten, Projekte ermög­li­chen, die Hürden für les­bi­sches Leben in Niedersachsen abbauen: Das haben wir vor…..

Heute war es nun soweit – engagierte Frauen aus Niedersachsen trafen sich zur Fachtagung im „Onkel Emma“ zu Braunschweig.

Lesbisches Leben in Niedersachsen – eine scheinbar eingeschlafene Welt, so die Meinung von einigen Frauen, die in der Vergangenheit desöfteren Veranstaltungen für Frauen angeboten, organisiert und durchgeführt haben. Es fehlt an kommunikativen Strukturen, die es ermöglichen, Frauenarbeit in der Fläche zu organsieren und gezielt auf Interessentinnen zuzugehen.

Das Ziel ist es, wieder mehr lesbische Frauen an einen gemeinsamen Tisch zu bringen; Ideen für Projekte aufzunehmen und gemeinsam erfolgreich umzusetzen.

Dies ist ein Ziel, welches sicher nicht in 1 oder zwei Monaten umsetzbar ist. Am heutigen Tag wurden jedoch erste Schritte in dieser Richtung getan:

Als wichtigster Baustein auf diesem Weg wurde der Aufbau einer flächendeckenden Kommunikation angesehen. Lesbische Frauen in ganz Niedersachsen zu erreichen und so über regionale Eigenheiten besser informiert zu sein und im Gegenzug auch Unterstützung und Hilfe in die Regionen zu transportieren steht hier ganz oben auf der Agenda.

[notice]Homepage von LiN: http://q-nn.de/lin/
Kontaktemail: kirsten@lesbisch-in-niedersachsen.de[/notice]

Nun wird man sich fragen, warum Gender-BS sich für diese Initiative interessiert…. letztendlich seien wir doch eine Intiative für Transgender und Transsexuelle?Daniela

Ich denke es ist wichtig, dass sich Lebensphilosophien nicht gegenseitig ignorieren oder ausgrenzen. Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben ist für jeden – egal ob lesbisch, transident, schwul oder hetero – ein Grundrecht. Die Unkenntnis des Anderen heute, ist das Vorurteil von Morgen.

Letztendlich ist sicher für einige Transsexuelle der lesbische Lebensweg eine Perspektive um das ganz persönliche Glück als Frau zu finden. Dies ist sicher ein Grund, warum eine Teilnahme von Daniela dort erfolgte.

Letztlich ist es sicher auch wichtig zu wissen, was andere Initiativen in Niedersachsen auf die Beine stellen und wo in der Arbeit Gemeinsamkeiten sind und man Synergien aufbauen kann

 

 

 

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Über den Autor

Daniela Thomä

Jahrgang 64, Studium Sozialpädagogik,
seit 2013 in Braunschweig, in einer glücklichen Beziehung, 2 Kinder
Gründerin von www.gender-bs.de

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