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Konversationstherapie – das Ende ?

Nun will der Gesundheitsminister Spahn (CDU) die sogenannten Konversationstherapien (Reparativtherapien)  für Schwule und Lesben noch in diesem Jahr verbieten. Homosexualität gleich in welcher Form ist keine Krankheit – WOW man merkt auch Mitglieder der CDU sind lernfähig.  Von Experten werden diese Therapieformen schon lange als „Irrweg der Medizin“ bezeichnet und abgelehnt. 

Bisher war das scheinbar egal – „Therapeuten“ konnten dieses „Sitzungen“ sogar bei der Krankenkasse abrechnen. Und so wirklich scheint diese Erkenntnis der „Unheilbarkeit“ auch bei diversen „religiösen“ Vereinigungen noch nicht vom Tisch zu sein.

So findet man zum Beispiel auf der Homepage des „Bundes Freier evangelischer Gemeinden (FeG)“

„In den vergangenen Jahren und auch 2018 haben wir – der Herr hat es uns ermöglicht – gemeinsam viel für Gottes Reich geschafft“, heißt es auf der Homepage des Bundes Freier evangelischer Gemeinden (FeG). Zum Erreichten zählt auch eine aktuelle „Orientierungshilfe“ zum Umgang mit Homosexuellen in freien evangelischen Gemeinden. In dem Papier vom Dezember erklärt der Freikirchenverband Homosexualität für veränderbar und legt schwulen und lesbischen Menschen entsprechende Therapien nahe. Der Bund Freier evangelischer Gemeinden ist ein Zusammenschluss von knapp 500 bibeltreuen Gemeinden mit nach eigenen Angaben rund 41.000 Mitgliedern.“

Na super – das ist doch Zeitgeist.

Woher kommt die Lernfähigkeit des CDU-Spähnchens?

Am 1. März hat das Europaparlament über das Verbot von sogenannten  „Konversionstherapien“ gegen Homosexualität abgestimmt. Die sind nämlich sowohl nach deutschem als auch nach EU-Recht noch nicht verboten. 70 Prozent der Abgeordneten im EU-Parlament stimmten für ein Verbot. 70% sind aber eben nicht alle….

Gegen diese Verbot haben u.a. gestimmt:
Mit dabei waren sechs Abgeordnete aus der CDU/CSU. Dazu gehört der Spitzenkandidat der EVP, CSU-Mitglied Manfred Weber. Außerdem zwei Abgeordnete der AfD, darunter Bundessprecher Jörg Meuthen. Dann noch ein Abgeordneter aus der NPD und einer von den Liberal-konservativen Reformern, Bernd Lucke, der 2013 die AfD gegründet hat. Das alles sind richtige Politiker, die von sich sagen, dass sie ihren Job ernst nehmen. Einer davon, Manfred Weber, will EU-Kommisionspräsident werden.

Folgt nun Spahns Idee eher der europäischen Logik oder eigener Einsicht?
Es dürfte sich nicht als Geheimnis darstellen, dass Europapolitik in Länderrecht umgesetzt werden muss. Das was Spahn uns als tollen Vorstoß verkaufen will ist ja dann doch wohl eher politische Zwangsgefolgschaft. 

Und noch etwas….

Was ist eigentlich mit den trans*Menschen ? Gach halbseidenen Gesetzen für (oder gegen) intersexuelle und transsexuelle Menschen werden diese Menschengruppen weiterhin „therapiert“. 

 Es bibt in Deutschland bis heute Ärzte, bei denen „Eltern ihre Kinder drehen lassen können“, erklärt Weitzel. So würde Eltern geraten, Spielzeug, Kleidung und alles andere wegzunehmen, was nicht zum natürlichen Geschlecht passt. Jungen, die sich als Mädchen identifizieren, sollten mit anderen Jungen Fußball spielen, um sie in ihrem biologischen Geschlecht zu stärken. Therapeuten würden ihre Aufgabe darin sehen, Transgender-Kindern und -Jugendlichen „geschlechtskonforme Verhaltensangebote“ zu machen, „adäquate Verhaltensweisen“ zu belohnen und „geschlechtsatypisches Verhalten“ nicht zu beachten oder „beiläufig zu unterbinden“. Manche Ärzte lehnten kategorisch ab, Kindern und Jugendlichen Medikamente zu verabreichen, um ihr Geschlecht an das „erlebte Geschlecht anzupassen“. Ein unhaltbarer Zustand, kritisiert Weitzel. Das Gros der Mediziner und Psychologen sei längst der Ansicht, dass es nicht Ziel einer Therapie sein dürfe, „Menschen vom Transsein abzubringen“.

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